fesselnd. ergreifend. magisch!

Tauch ein in das packende Fantasy-Epos!

Was geschieht, wenn du glaubst, das Ende erreicht zu haben und dich plötzlich in einer fantastischen Welt wiederfindest, welche in deinen kühnsten Träumen nicht magischer sein könnte?

Maya ist Schauspielerin und ihre Jugend ist in ihren Erinnerungen wie ausgelöscht. Doch das Mädchen hat eine ungeahnte Vergangenheit, und plötzlich scheinen Sagen und Legenden wahr zu werden. Maya taucht ein in eine fantastische Welt voller Einhörner, Elben und Gnome, doch die bösen Mächte schlafen nie. Zwischen Fantasie und Realität muss sich Maya nicht nur fragen, wem sie in dieser neuen Welt wirklich vertrauen kann, sondern muss sich auch dem Kampf mit ihren Gefühlen stellen, die einem dunklen Elb ihr Herz versprechen wollen.

Ein ebenso geheimnisvolles wie spannendes Abenteuer zwischen den Welten, der Vergangenheit und Zukunft entfacht seinen Zauber und zieht jeden Fantasyleser in seinen magischen Bann!



Sie ließen die Pferde am Waldrand angebunden stehen und machten sich zu Fuß auf den Weg. Als sie den Wald betraten, umfing sie atemlose Stille. Zwar fuhr dann und wann eine Windbö durch die Kronen der Bäume und ließ die Blätter rascheln, doch es schien weit entfernt.

Sie sprachen kaum ein Wort, während Veoniel sie tiefer in den Wald hinein führte. Es dunkelte bereits, doch schließlich lichteten sich die Bäume vor ihnen und ließen den einsetzenden Regen ungehindert auf sie niederprasseln, als sie auf die offene Wiese hinaustraten. Die Lichtung der Elbenstadt.

Es war ein grauenvoller Anblick. Maya riss die Augen auf und brachte keinen Ton heraus. Langsam machte sie einen, dann zwei Schritte auf die jetzt verregnete Lichtung hinaus und konnte nicht fassen, was sie da sah.

Die prächtige Elbenstadt, die als ein kunstvolles, strahlendes Juwel über der Lichtung geschwebt hatte, war abgestürzt und hatte sich tief in den Boden gegraben. Das Schloss war zertrümmert, die Säulen der Häuser zerknickt, Dächer, Straßen und Brücken eingestürzt. Beim Absturz waren die Hügel zerdrückt worden und der Fluss war ausgelaufen. Bäume am Waldrand waren umgestürzt oder zerbrochen, wo riesige Mauerbrocken sie mit voller Wucht getroffen hatten.

Maya, Veoniel und die Männer standen nur da, starrten auf die Ruine und beachteten den Regen gar nicht, der über sie hinweg fegte. „Was ist hier nur geschehen? Wo sind die Elben?“, flüsterte Maya. „Seht doch!“, sagte einer der Männer und deutete auf den Waldrand der anderen Seite.